you told me you'd never ever forget...

ich folge dem mechanischen fortbewegen der tram, hinein in das leben, zurück aus dem vorort. grelles licht blendet mich, spielt zauberfunken vor meinen augenliedern, verblendet. ich strecke die beine von mir, in meinem kopf ein und dasselbe lied, ohne ruhe, ohne ende, ohne ziel. menschen steigen ein und aus, zwischenzeitliches anfahren, bremsen, klingeln, anfahren, halten. ich dazwischen, irgendwo verloren. und immernoch dasselbe lied, unerbittlich, unermüdlich anwesend. ich bin glücklich. neue menschen. müde gesichter, angeregte gespräche, stille kopfhörer. umgeben von leben und lärm- lautstarkes nichts. was bliebe zwischen den zeilen geht unter, bevor es gesprochen wird. in all dem trubel, eine vertraute melodie, schattenhaft, wohin ich auch gehe. und du. was ich auch tue. egal was wird, oder war, oder grade eben ist. eine kleine geschichte im nirgendwo ertrunken.
ich steige aus, bleibe stehen. leute schieben und drängen an mir vorbei. ich fließe dahin, müde. schattenhaft. falle, tiefer und tiefer, bis vor die eigene haustür, bis in das eigene heim. bliebe nur die erinnerung und eine letzte verstummende melodie...

4.6.09 18:13

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